Weinsäure
Mit einem Anteil von 0,5 bis 4 g/l ist die Weinsäure neben der Äpfelsäure die wichtigste Säure im Wein. Siehe auch unter Sensorik.
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Mit einem Anteil von 0,5 bis 4 g/l ist die Weinsäure neben der Äpfelsäure die wichtigste Säure im Wein. Siehe auch unter Sensorik.
Milde Weine werden als weich im Geschmack bezeichnet. Eine weitere Beschreibung dafür wäre “rund”. Der Geschmack tritt bei milden Weinen (vor allem bei Gereifteren) auf, die sich durch einen niedrigen Gehalt an Säure und/oder Tannin auszeichnet.
Der Weinstein kommt durch eine Kristallisation von Säure zustande, auch in Verbindung mit denen im Wein vorhandenen Mineralien. Dies ist häufig zu Beobachten bei extrareichen, älteren Weinen, je nach Lagerart am Hals, Korken order Flaschenboden.
Weinstein stellt kein Qualitätsmangel dar.
Mehrere Säurearten bestimmen die Gesamtsäure des Weines. Die größten Anteile machen die (etwas mildere) Weinsäure und die (etwas kräftigere) Äpfelsäure aus. Die Apfelsäure verleiht dem Wein einen kräftigeren, intensiven Geschmack. Der Grundgeschmack eines Weines wird durch das Zusammenspiel von Restsüße, Alkoholgehalt und den Säuren maßgeblich bestimmt.
20% des Weines wird durch Alkohol (ca. 10%), Säuren (ca. 1%), Aromastoffe (ca. 0,1%) sowie Extraktstoffe (2,5 – 10%) ausgemacht, der Rest ist Wasser. Der Charakter jedes Weines wird durch das Verhältnis der einzelnen Inhaltsstoffe zueinander geprägt.