Die Rebsorte Nebbiolo verdankt ihren Namen dem italienischen Wort für Nebel: Nebbia. Die Rebsorte wird im reifen Zustand von einem weißlichen, durchsichtigen Nebel überzogen. Nebbiolo enthält wenig Phenole und kann dadurch lange reifen und besitzt eine äußerst lange Haltbarkeit. Die muss er jedoch auch besitzen, denn er ist erst nach längerer Lagerung ein echter Genuss. Der Name könnte auch durch die Nebel zustande gekommen sein, die bei seiner späten Ernte bereits die Hänge und Felder bedecken.

Die Herkunft des Nebbiolo

Die Rebsorte stammt aus dem Piemont und ist sehr anspruchsvoll, was Boden und Lage betrifft. Kalkhaltige Böden an steilen Südhängen sind ideal für die Rebsorte. Das bedeutet, dass sich der Wein kaum über sein ursprüngliches Weinanbaugebiet in Italien hinaus verbreitet hat. Von 6000 Hektar Anbaufläche lagen über 5000 Hektar in Italien und nur die italienischen Weine bieten erstklassige Qualität. Versuche gibt es aber ebenfalls in Mexiko, Kalifornien und weiteren sonnigen Ländern.

Das Bouquet des anspruchsvollen Weins

Die kleinen Beeren der Sorte sind reich an Tanninen und sehr ausdrucksstark. Sie besitzen eine feste, dickwandige Schale. Der Wein enthält Aromen von Trüffeln, Erde, Tabak und Teer. Nur Eingeweihte und Kenner beschäftigen sich überhaupt mit dieser Weinsorte und besitzen die nötige Geschmacksvoraussetzungen. Ganz anders ist der Amarone von Aldi, dieser Wein spricht eine breite Bevölkerungsgruppe an. Welche Weine Ihnen gefallen könnten, können Sie auf http://www.weintrend.com/ herausfinden. Die Weine Barbaresco und Barolo werden sortenrein aus Nebbiolo-Trauben erzeugt. Weine, die einen Großteil Nebbiolo enthalten, sind: Boca, Carema, Lessona, Nebbiolo D’Alba und Nebbiolo delle Langhe.